Reformation to go

Auf den Spuren der Reformation durch Hamburg. Machen Sie sich auf den Weg – digital oder real.


EXISTIEREND VERGANGEN

Existierende Orte

Auferstehungskirche

Tieloh 22, 22307 Hamburg

Die Kirche ist eine Betonkonstruktion mit Ziegelfassaden, die durch hochwertige Keramiken gegliedert werden. An der Eingangsfassade sind Luther und Melanchthon als überlebensgroße Büsten dargestellt. 

Bibliothek des Christianeums

Otto-Ernst-Str. 34, 22605 Hamburg

Die historische Abteilung der Bibliothek enthält eine Reihe geisteswissenschaftlicher Werke des 16. bis Anfang des 19. Jahrhunderts, aber auch Handschriften und Inkunabeln. 

Bugenhagenkirche Barmbek

Biedermannplatz 19, 22083 Hamburg

Die Bugenhagenkirche ist eine evangelisch-lutherische Kirche im Hamburger Stadtteil Barmbek-Süd. Sie wurde 1927 bis 1929 am heutigen Biedermannplatz nach Plänen des Architekten Emil Heynen errichtet und 1996 bis 1998 von Bernhard Hirche restauriert und umgebaut.

Deutsches Bibel-Archiv

Edmund-Siemers-Allee 1
Westflügel, 20146 Hamburg

Die in Deutschland einzigartige, wissenschaftliche Einrichtung erfasst, dokumentiert und erforscht die Wirkungsgeschichte der Bibel in Text- und Bildzeugnissen der Vergangenheit und der Gegenwart. 

Die Lutherbuche

Bei der Lutherbuche 36, 22529 Hamburg

Die Lutherbuche wurde als Blutbuche 1917 gepflanzt. Zum 400. Geburtstag der Reformation sollte sie für Standhaftigkeit stehen. Gleichzeitig wurde sie ein Symbol für das wachsende Dorf Lokstedt. 

Die Luthereiche bei St. Gertrud

Immenhof 10, 22087 Hamburg

Die Luthereiche wurde zum 400. Geburtstag Martin Luthers im Jahr 1883 am Kuhlmühlenteich gepflanzt. Zu diesem Zeitpunkt bestand zwar schon die Gemeinde St. Gertrud, doch befand sich die Kirche noch im Bau, die Einweihung erfolgte erst am 28.03.1885.

Ehemalige Herzogliche Bibliothek zu Harburg

Museumsplatz 2, 21073 Hamburg

Die Sammlung von 222 meist theologischen Werken aus der Reformationszeit geht zurück auf Herzog Otto I. von Harburg, der sie seit seiner Studienzeit (1511–1519) in Wittenberg zusammengetragen hat.

Hamburg Museum

Holstenwall 24, 22355 Hamburg

Das von Fritz Schumacher entworfene Museumsgebäude verfügt über die größte stadtgeschichtliche Schausammlung Deutschlands. Gezeigt wird die Entwicklung der Hansestadt von den Anfängen um 800 bis zur Gegenwart. Im ersten Geschoss des Hauses gibt es einen Raum, der sich speziell mit der Reformation beschäftigt.

Hamburger Kunsthalle

Glockengießerwall, 20095 Hamburg

Eine der wichtigsten öffentlichen Kunstsammlungen Deutschlands; Werke mit Reformationsbezug: Bilder von Lucas Cranach dem  Älteren (1472–1553) und Franz Timmermann (ca.1515 bis nach 1541) sowie spätmittelalterliche und frühneuzeitliche Altarteile.

Hamburger Rathaus

Rathausmarkt 1, 20095 Hamburg

Die Gestaltung des Hamburger Rathaus enthält zahlreiche Hinweise zu Kirche und Christentum, darunter auch einige zur Reformation.

Hauptkirche St. Jacobi

Jacobikirchhof 22, 20095 Hamburg

Wie alle anderen Hamburger Hauptkirchen erlitt auch St. Jacobi im Zweiten Weltkrieg schwere Zerstörungen. Gleichwohl ist sie diejenige Hauptkirche, die über die reichste frühneuzeitliche Ausstattung verfügt.

Hauptkirche St. Katharinen

Katharinenkirchhof 1, 20457 Hamburg

Gegründet um 1250, erste Kirche Hamburgs, in der evangelisch gepredigt und das Abendmahl nach evangelischem Ritus ausgeteilt wurde. 1527 wählte die Gemeinde Stephan Kempe zum ersten evangelischen Hauptpastor Hamburgs.

Hauptkirche St. Michaelis

Englische Planke 1, 20459 Hamburg

Erster großer Kirchbau in Hamburg nach der Reformation, erbaut als Bet- und Lehrhaus gegen Unbildung, „Irrglauben“ (Calvinismus) und als lutherische Antwort auf die Religionsfreiheit in Altona.

Hauptkirche St. Petri

Bei der Petrikirche 2, 20095 Hamburg

Die heute evangelisch-lutherische St. Petrikirche ist die älteste Pfarrkirche der Stadt Hamburg. In ihr ist unter anderem das älteste überlieferte Luther-Schwan-Ölgemälde zu sehen.

Herzog-Otto-Stein

Museumsplatz 2 , 21073 Hamburg

Der Herzog-Otto-Stein erinnert an den ersten Harburger Herzog Otto den I., der 1527 nach Harburg kam und mit seinem Hauskaplan Dr. Kruse von 1527 bis 1529 die Reformation in Harburg einführte.

Johanneum

Maria-Louisen-Str. 114, 22301 Hamburg

Das altsprachlich-humanistische Gymnasium in Hamburg-Winterhude  wurde am 24. Mai 1529 von Johannes Bugenhagen im ehemaligen St. Johanniskloster am Rathausmarkt gegründet.

Kirche Nienstedten

Elbchaussee 410, 22609 Hamburg

Die denkmalgeschützte Kirche zu Nienstedten wurde 1751 eingeweiht. Der sorgsam sanierte Fachwerkbau ist weit über die Grenzen der Stadt als Hochzeits- und Taufkirche bekannt. Seit 2012 zieren zwei Gemälde aus der Werkstatt Lucas Cranachs des Jüngeren (1515–1586) die  Kirche.

Kloster St. Johannis

Heilwigstraße 162, 20249 Hamburg

Die Nonnen des im Hochmittelalter gegründeten Klosters für Töchter der Hamburger Oberschicht wehrten sich beharrlich gegen die Reformation. Heute wohnen hier in siebzig abgeschlossenen Mietwohnungen alleinstehende, evangelische Frauen ab sechzig. 

Kreuzigungsgruppe in St. Georg

St. Georgs Kirchhof 19, 20099 Hamburg

Die vorreformatorische Kreuzigungsgruppe in und vor der Heiligen Dreieinigkeitskirche in St. Georg stellt die letzte Station eines Kreuzweges dar, der an der Domkirche seinen Anfang nahm.

Lutherdenkmal

Moorfleeter Kirchenweg 64, 22113 Hamburg

Das Lutherdenkmal von 1906 aus Messingguss von Harro Magnussen (1861–1908) steht seit 1966 in Moorfleet. Ursprünglich befand es sich bei der Lutherkirche in der Karpfangerstraße im Kirchspiel St. Michaelis.

Mahnmal St. Nikolai und Hauptkirche St. Nikolai am Klosterstern

Willy-Brandt-Straße 60, 20457 Hamburg

Die Hauptkirche St. Nikolai war ein zentraler Ort der Reformation in Hamburg. Bereits 1524 wählte die Gemeinde Johannes Bugenhagen zu ihrem Hauptpastor. Der Rat aber verhinderte dessen Amtsantritt. Bugenhagen kam vier Jahre später und legte unter anderem mit dem Gotteskasten von St. Nikolai einen Grundstein moderner Sozialfürsorge. 

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MKG)

Steintorplatz, 20099 Hamburg

Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MKG) ist eines der bekanntesten Museen für angewandte Kunst in Europa. Aus der Zeit der oder mit Bezug zur Reformation sind im Museum zahlreiche Ausstellungsstücke zu sehen.

Nordkirchenbibliothek

Königstraße 54, 22767 Hamburg

Die Nordkirchenbibliothek wurde 1894/95 als Kandidatenbibliothek der Hamburgischen Landeskirche gegründet. Nach mehreren Standortwechseln befindet sie sich seit 2005 im Dorothee-Sölle-Haus in Hamburg-Altona. Seit 2012 fungiert sie als kirchlich-wissenschaftliche Bibliothek der Nordkirche. 

St. Pankratius-Kirche in Neuenfelde

Organistenweg 7, 21129 Hamburg

Die in den Jahren 1682 bis 1687 erbaute Kirche ist nicht nur wegen der berühmten Arp Schnitger-Orgel bedeutend, sondern auch wegen ihrer barocken Ausstattung.

St. Pankratius-Kirche in Ochsenwerder

Alter Kirchdeich 8, 21037 Hamburg

Die Kirche in Ochsenwerder ist berühmt für ihre Arp-Schnitger-Orgel, aber auch für ihren 1632/33 von Hein Baxmann (ca. 1580–1647) geschaffenen Flügelaltar sowie für den Grabstein des Ehepaares Hans und Silke Luders.

Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky

Von-Melle-Park 3, 20146 Hamburg

Die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky ist Hamburgs größte wissenschaftliche Allgemeinbibliothek und gleichzeitig die zentrale Bibliothek der Universität Hamburg. 

Staatsarchiv Hamburg

Kattunbleiche 19
Lesesaal, 22041 Hamburg

Im Staatsarchiv wird das Archivgut der öffentlichen Verfassungsorgane, Behörden, Gerichte und Stellen sowie ergänzend von Religionsgemeinschaften, Vereinigungen, Firmen oder Familien in Hamburg aus der Zeit seit dem 12. Jahrhundert verwahrt. Darunter befinden sich auch vielfältige Quellen aus dem Zeitalter der Reformation.

Stiftung Das Rauhe Haus

Beim Rauhen Hause 21, 22111 Hamburg

Die Arbeit der Stiftung hat im „Alten Rauhen Haus“ ihren Ursprung. Hier gab der evangelische Sozialreformer Johann Hinrich Wichern 1833 den ersten Kindern aus Hamburger Elendsvierteln ein neues Zuhause.

nach oben

Vergangene Orte

Der Hamburger Dom (Alter Mariendom)

Domstraße, 20095 Hamburg

Entstanden aus der Holzkirche der Hammaburg, wurde der Dom im 13. Jahrhundert in Backstein errichtet. Bis zur Übernahme durch die Stadt 1803 genoss der Dom Immunität gegenüber dem Rat. 1806 wurde die Kirche abgerissen. 

Johanniskloster

Rathausmarkt, 20095 Hamburg

Das 1236/37 gegründete Dominikanerkloster auf dem Gelände des heutigen Rathausmarktes wurde im Zuge der Einführung der Reformation 1529 aufgelöst. Die meisten Mönche gingen nicht freiwillig. Die leer stehenden Gebäude  dienten danach der Gelehrtenschule  des Johanneums seit 1529, dem Jungfrauenstift Kloster St. Johannis seit 1531  und dem Akademischen Gymnasium seit 1613 als Unterkunft. Wegen Baufälligkeit wurde die Klosteranlage samt Kirche 1829 abgerissen. 

Kapelle der Kaiserlichen Gesandtschaft

Krayenkamp 10, 20459 Hamburg

Nach dem Sonntagsgottesdienst am 10. September 1719 im Michel griff ein protestantischer Mob die katholische Kapelle der Kaiserlichen Gesandschaft an. Katholiken aus Altona hatten sich dort zum Gottesdienst versammelt. 

Kirchliche Hochschule Hamburg

Alsterdorfer Markt 4
Alsterdorfer Anstalten, 22297 Hamburg

1948 richtete die Landeskirche eine eigene Kirchliche Hochschule mit Konvikt auf dem Gelände der Alsterdorfer Anstalten ein, die bis zur Gründung der theologischen Fakultät an der Universität 1954 bestand. 

nach oben